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Was gehört in eine Kinder-Brettspielsammlung – und wie bleibt sie übersichtlich?

Wie die Spielesammlung mit dem Alter mitwächst, welche Ordnung Kinder selbst nachvollziehen können und wie viel Platz sie im Regal wirklich braucht.

Von Veröffentlicht am 4 Min. Lesezeit

Kurz gesagt

Eine Kinder-Brettspielsammlung wächst mit dem Alter der Kinder und wird dadurch schnell unübersichtlich. Sinnvoll ist eine feste Zone im Regal für Spiele, die gerade regelmäßig gespielt werden, und eine zweite für Vorrat und Aussortiertes. Sortiert wird nach Alter, Spieldauer und Spielerzahl, damit Kinder selbst finden, was zu ihnen passt.

  • Eine Kinder-Brettspielsammlung ist kein fester Bestand, sondern wächst und schrumpft mit dem Alter der Kinder.
  • Bewährt hat sich eine Teilung in aktive Spiele im erreichbaren Fach und Vorrat in höheren oder geschlossenen Fächern.
  • Sortierkriterien, die Kinder verstehen, sind Alter, Spieldauer und Spielerzahl – nicht Verlag oder Regalnummer.
  • Für Kinder geeignete Spiele brauchen flache, gut erreichbare Fächer statt tiefer Stapel, in denen Schachteln verkanten.

Eine Kinder-Brettspielsammlung ist die Gesamtheit der Spiele in einem Haushalt, die für Kinder und gemeinsames Spielen bereitstehen – von einfachen Würfel- und Laufspielen bis zu ersten Strategiespielen. Sie unterscheidet sich von einer Erwachsenensammlung vor allem dadurch, dass sie mitwächst: Spiele kommen mit dem Alter hinzu, andere werden zu klein und wandern weiter. Wie eine Sammlung sinnvoll beginnt, beschreibt der Lexikoneintrag Erstsammlung.

Mit jedem Geburtstag, jedem Flohmarktfund und jeder Geschenktüte wächst der Stapel. Zwei Dinge geraten dabei unter Druck: der Platz im Regal und die Übersicht, welches Spiel zu welchem Kind passt. Bewährt hat sich, die Sammlung in zwei Zonen zu teilen: eine Zone mit Spielen, die gerade regelmäßig auf den Tisch kommen, und eine Vorratszone für Spiele, die erst später passen.

  • Altersstufe: Jedes Fach trägt eine Altersmarke, damit Kinder ohne Erwachsene erkennen, was für sie gedacht ist.
  • Spieldauer: Kurze Spiele für zwischendurch stehen getrennt von längeren Spielen für den Spieleabend.
  • Spielerzahl: Spiele für zwei Personen liegen tiefer oder in einem eigenen Fach, damit sie nicht dauerhaft obenauf liegen.
  • Platzbedarf: Große Schachteln gehören nach unten, kleine Kartons in Boxen, damit keine Lücke entsteht.

Wie die Sammlung im Regal geordnet wird

Eine Ordnung funktioniert nur, wenn Kinder sie selbst nachvollziehen können. Sinnvoll ist deshalb eine Sortierung nach Merkmalen, die auf der Schachtel stehen, statt nach Verlag oder Kaufdatum. Die unteren Fächer bleiben für die Spiele reserviert, die das Kind allein erreicht. Konkrete Abläufe beschreibt der Ratgeber Spiele im Regal sortieren, und wer die Ordnung gemeinsam mit Kindern aufbauen möchte, findet im Beitrag Mit Kindern Spiele sortieren passende Anregungen.

Regalfächer für eine Kinder-Sammlung: Welcher Fachtyp wozu passt (Kriterientabelle, keine Maßangaben)
FachtypGeeignet fürWorauf achten
Offenes FachSpiele, die gerade regelmäßig gespielt werdengut erreichbar und nicht zu tief, damit Schachteln nicht verkanten
Fach mit TürenVorrat, Geschenke und Spiele für späterInhalt bleibt staubfrei und ist für Kinder nicht dauerhaft sichtbar
Schmales Fach mit Rückwandkleine Kartenspiele und loses Zubehördie Rückwand verhindert, dass Karten hinten herausfallen
Fach in BodennäheSpiele für die jüngeren Kinderrutschfeste Unterlage, damit Schachteln beim Herausziehen nicht kippen

Für den Aufbau der Sammlung gilt eine einfache Regel: erst prüfen, was tatsächlich gespielt wird, dann Platz schaffen. Spiele, die über ein Jahr nicht auf dem Tisch lagen, sind meist zu jung oder zu alt geworden. Wer Schachteln, Karten und Anleitungen getrennt lagert, verliert außerdem schnell den Überblick – deshalb gehört die Anleitung in die Schachtel und nicht in einen Ordner.

Quellen

  1. Die Spiele: Klassisches Spielzeug für Kinder im Fokus, spielen-macht-schule.de, abgerufen am
  2. Spielesammlungen für die ganze Familie, Schmidt Spiele, abgerufen am

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